Unfallchirurgie Charité Berlin-Steglitz: Das Bild zeigt einen Röntgenbildausschnitt, auf dem eine Verbiegung der Wirbelsäule zu sehen ist.

Verbiegungen der Wirbelsäule

Die sogenannten Skoliosen oder Kyphosen sind in vielen Fällen angeboren und bedürfen bei jungen Menschen in nur seltenen Fällen (sehr starke Verkrümmungen) und bei einer ausgeprägten Schmerzsymptomatik einer operativen Therapie.

Das Gros dieser Skoliosen oder auch Kyphosen sind die Domäne der konservativen Behandlung, vor allem in jüngeren Jahren.

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Skoliosen (Verbiegungen)

Unfallchirurgie Charité Berlin-Steglitz: Das Bild zeigt ein Röntgenbild einer operativen Korrektur einer skoliotischen Verkrümmung der Wirbelsäule.
Unfallchirurgie Charité Berlin-Steglitz: Röntgenbild einer operative Korrektur einer skoliotischen Verkrümmung der Wirbelsäule, Foto: Charité

Die Verbiegungen der Wirbelsäule, die infolge von degenerativen knöchernen Ab- und Anbauprozessen begründet sind, stellen bei ausgeprägter Schmerz- und Beschwerdesymptomatik sowie bei eingetretenen Nervenfunktionsstörungen, eine Indikation zur operativen Stabilisierung dar. Diese Stabilisierung wird durch ein Stab-Stangen-System vorgenommen, das zu einer Wiederaufrichtung der Wirbelsegmente und einer Ausrichtung der Wirbelkörper in anatomische Verhältnisse führt.

Durch diese operativen Maßnahmen kann zwar in der Vielzahl der Fälle die Beschwerdesymptomatik deutlich gebessert werden, jedoch ist durch die sogenannte Spondylodese mit einer postoperativen Einschränkung der Beuge- und Streckfunktion als auch der Rumpfdrehung zu rechnen. In der Regel kommen die Patienten und Patientinnen ohne Hilfsmittel und ohne empfundene Einschränkungen im persönlichen Leben mit diesem Handicap gut zurecht.