Konservative Wirbelsäulentherapie

Der Bereich "Spezifische konservative Wirbelsäulentherapie" stellt einen Schwerpunkt der Klinik dar.

Indikationen für die konservative Wirbelsäulenbehandlung sind alle Wirbelsäulenerkrankungen ohne dringliche Operationsindikation.

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Spezifische konservative Wirbelsäulentherapie

Bei degenerativen Erkrankugen der Wirbelsäule ist das primäre Behandlungsverfahren konservativ. Dies gilt bei folgenden Veränderungen der Wirbelsäule:

    • Bandscheibenerkrankungen ohne oder mit nur geringen Lähmungen,
    • Verengungen des Spinalkanals,
    • Abnutzungssyndrome der Wirbelsäule (Facettensyndrome, Osteochondrosen, Spondylarthrosen)
    • Deformitäten (insbesondere im Rahmen von Abnutzungserkrankungen),
    • entzündliche Erkrankungen (Spondylodiszitis, Spondylitis),
    • unspezifische und unklare Schmerzsyndome der Wirbelsäule.

    Die notwendige Diagnostik erfolgt in aller Regel bereits ambulant über Ihren Hausarzt oder Orthopäden, oder wird über unsere Spezialsprechstunden koordiniert. Bitte versäumen Sie nicht, bereits erfolgte Diagnostikmaßnahmen zur stationären Behandlung mitzubringen, um Doppeluntersuchungen zu reduzieren.

    Die Einweisung zur stationären Komplextherapie erfolgt durch ihren Haus- oder Facharzt direkt (rosa Einweisungsschein erforderlich) oder nach einer Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde (gelber Überweisungsschein). Akutaufnahmen bei schweren und schwersten Schmerzzuständen sind über unsere Rettungsstelle ebenfalls möglich. Es stehen zahlreiche Verfahren zur Durchführung stationärer Komplextherapien zur Verfügung. Insbesondere werden Injektionsbehandlungen, medikamentöse Schmerztherapien, Verfahren der Manuellen Medizin und Osteopathie sowie der Physikalischen Medizin durchgeführt. Die kurzstationäre Komplextherapie erstreckt sich über 4-5 Tage und beinhaltet nicht-invasive und invasive Therapiemaßnahmen nach individualisierten Behandlungskonzepten. Im Anschluss an die stationäre Therapie besteht je nach Erkrankung (Indikation) und Entscheidung der Kostenträger (Krankenkasse, Rentenversicherungsträger) die Möglichkeit der anschließenden Durchführung einer Rehabilitationsmaßnahme.

    Einen weiteren Schwerpunkt stellt die wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der konservativen Wirbelsäulenmedizin, sowie die aus-Fort- und Weiterbildung auf diesem Gebiet dar. Hier bestehen zahlreiche Kooperationen und projektbezogene Zusammenarbeiten.