Unfallchirurgie Charité Berlin-Steglitz: Das Bild zeigt einen Röntgenbildausschnitt aus dem Bereich der konservativen Wirbelsäulentherapie.

Konservative Wirbelsäulentherapie

Der Bereich "Spezifische konservative Wirbelsäulentherapie" stellt einen Schwerpunkt der Klinik dar.

Indikationen für die konservative Wirbelsäulenbehandlung sind alle Wirbelsäulenerkrankungen ohne dringliche Operationsindikation.

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Spezifische konservative Wirbelsäulentherapie

Bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule ist das primäre Behandlungsverfahren konservativ. Dies gilt bei folgenden Veränderungen der Wirbelsäule:

    • Bandscheibenerkrankungen ohne oder mit nur geringen Lähmungen
    • Verengungen des Spinalkanals
    • Abnutzungssyndrome der Wirbelsäule (Facettensyndrome, Osteochondrosen, Spondylarthrosen)
    • Deformitäten, insbesondere im Rahmen von Abnutzungserkrankungen
    • entzündliche Erkrankungen wie Spondylodiszitis und Spondylitis
    • unspezifische und unklare Schmerzsyndome der Wirbelsäule

    Die notwendige Diagnostik erfolgt in aller Regel bereits ambulant über den Hausarzt oder Orthopäden oder wird über die Spezialsprechstunden der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie in Berlin-Steglitz koordiniert: Bitte versäumen Sie nicht, bereits erfolgte Diagnostikmaßnahmen zur stationären Behandlung mitzubringen, um Doppeluntersuchungen zu reduzieren.

    Die Einweisung zur stationären Komplextherapie erfolgt durch den Haus- oder Facharzt direkt (rosa Einweisungsschein erforderlich) oder nach einer Vorstellung in der Spezialsprechstunde (gelber Überweisungsschein). Akutaufnahmen bei schweren und schwersten Schmerzzuständen sind über die Rettungsstelle der Klinik ebenfalls möglich.

    Es stehen zahlreiche Verfahren zur Durchführung stationärer Komplextherapien zur Verfügung. Insbesondere werden

    • Injektionsbehandlungen,
    • medikamentöse Schmerztherapien,
    • Verfahren der Manuellen Medizin und Osteopathie sowie der Physikalischen Medizin durchgeführt.

    Die kurzstationäre Komplextherapie erstreckt sich über 4 bis 5 Tage und beinhaltet nicht-invasive und invasive Therapiemaßnahmen nach individualisierten Behandlungskonzepten. Im Anschluss an die stationäre Therapie besteht je nach Erkrankung (Indikation) und Entscheidung der Kostenträger (Krankenkasse, Rentenversicherungsträger) die Möglichkeit der anschließenden Durchführung einer Rehabilitationsmaßnahme.

    Einen weiteren Schwerpunkt der Klinik stellen die wissenschaftliche Arbeit sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der konservativen Wirbelsäulenmedizin dar. Hier bestehen zahlreiche Kooperationen und projektbezogenes Zusammenarbeiten.