Unfallchirurgie Charité Berlin-Steglitz: Das Bild zeigt einen Teil eines Wirbelsäulenanatomiemodells.

Wirbelsäulenchirurgie an der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Die Wirbelsäulenchirurgie ist einer der Schwerpunkte der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Campus Benjamin Franklin.

Die konservative und operative Therapie umfasst sämtliche degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, als auch Frakturen und Deformitäten.

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Die Wirbelsäulenchirurgie in Berlin-Steglitz: Ihre Experten in Berlin

Wegen der demographischen Entwicklung ist der Rückenschmerz die "Volkserkrankung Nr. 1". Die meisten Rückenbeschwerden haben eine degenerative Ursache infolge der Abnutzung der Wirbelgelenke und des Bandapparates mit strukturellem Umbau im einzelnen Bewegungssegment.

Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt ist die verletzte Wirbelsäule durch ein akutes Trauma bzw. sind bei älteren Menschen osteoporotische Sinterungsfrakturen, einschließlich der Folgezustände. Bei Letztgenanntem besteht eine enge Kooperation mit Frau Dr. Baum mit dem Ziel einer operativen Therapie bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung der Osteoporose.

Rekonstruktive Eingriffe zur Behandlung von Wirbelsäuleninstabilitäten werden mit modernsten Stabilisierungstechniken und Implantaten durchgeführt. Funktionserhaltende Techniken, z.B. Bandscheibenprothesen, werden gegenüber rigiden Stabilisierungstechniken bei der operativen Therapie degenerativer Erkrankungen, vor allem bei jungen Patienten, favorisiert.

Die umfassende Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen beinhaltet neben der ambulanten präoperativen Begutachtung in der Spezialsprechstunde die stationäre Behandlungsphase sowie eine strukturierte Nachsorge.

Zusätzlich besteht eine enge Kooperation mit dem interdisziplinären Schmerzzentrum im Hause.

Das Team der Wirbelsäulenchirurgie

Prof. Dr. med., FACS Wolfgang Ertel

Klinikdirektor, Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie

Dr. med. Dominik Laue

Oberarzt, Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie - Deformitäten

Dominik Laue

Behandlungsspektrum der Wirbelsäulenchirurgie

Konservative Wirbelsäulenbehandlung und spezielle orthopädische Schmerztherapie

  • stationäre komplexe Wirbelsäulentherapie
  • Injektionstherapie: Facettengelenksblockaden, periradikuläre Infiltrationen (PRT) mit und ohne Bildunterstützung, epidurale Injektionen, periartikuläre Injektionen des SIG
  • medikamentöse Schmerztherapie
  • manuelle Medizin / Chirotherapie und Osteopathie
  • physikalische Komplextherapie
  • Orthesenversorgung
  • Planung und Koordination rehabilitativer Maßnahmen wie AHB, geriatrische Reha, Früh-Reha

Minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie

  • mikrochirurgisch-assistierte Nukleotomie
  • endoskopisch gestützte Nukleotomie
  • Wirbelkörperfusion: thorakoskopisch und laparoskopisch gestützt
  • intrathekale diskale elektrothermale Therapie (IDET)
  • Diskus-Dekompression elektrothermal
  • HF-Facetten-Denervierung
  • computertomografisch gestützte Infiltration

Revisionschirurgie

  • Postnukleotomie-Syndrom (PNS)
  • Revision von Bandscheibenprothesen nach Stabilisierungsoperation

Bandscheibenendoprothetik

  • zervikal und lumbal

Tumorerkrankungen

  • Stabilisierung
  • Wirbelkörperentfernung/Wirbelkörperersatz
  • Rückenmarksdekompression

Postoperative Wirbelsäulendeformitäten

  • Korrektur
  • Fusion

Rheumatische Erkrankungen

  • Stabilisierung
  • Fusion
  • Wirbelkörperersatz

Therapiemöglichkeiten bei Erkrankungen der Wirbelsäule

Kooperationen bestehen mit folgenden Einrichtungen:

  • Schmerzzentrum der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie (Leiter: Dr. med. A. Kopf)
  • Klinik für Physikalische und Rehabilitative Medizin (Leiterin: Dr. med. A. Reißhauer)
  • Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (Direktorin: Frau Prof. Dr. med. A. Häußler)
  • Klinik für Neurologie und Neurophysiologie (Direktor: Prof. Dr. med. Heinrich Audebert)
  • Zentrum für Radiologie (Direktor: Prof. Dr. med. Bernd Hamm)