Hand- und Ellenbogenchirurgie an der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

In der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin auf dem Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz weiß das Team der Sektion Handchirurgie um die Bedeutung der Hand: Sie ermöglicht unvergleichliche handwerkliche, gestalterische, künstlerische und emotionale Fähigkeiten. Nicht umsonst gilt sie als eines der Sinnesorgane, mit dem der Mensch seine Umwelt begreift.

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Die Handchirurgie in Berlin-Steglitz: "Ihre Hand in besten Händen"

Die Hand stellt flächenmäßig zwar nur einen relativ kleinen Teil des Körpers dar, birgt jedoch eine Vielzahl hochentwickelter Funktionen. Nicht umsonst gilt die Hand als eines der Sinnesorgane, mit dem der Mensch seine Umwelt begreift.

Das Team der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité in Berlin-Steglitz setzt sich zusammen aus Ärztinnen und Ärzten, Schwestern und Pflegern sowie Fachpersonal aus den Bereichen Krankengymnastik und Ergotherapie.

Da eine gute funktionelle Wiederherstellung der Hand nicht nur eine spezialisierte Operationstechnik bedingt, sondern auch eine intensive Pflege und Nachbehandlung in Form von Übungs- und Schienenbehandlung benötigt, arbeiten die einzelnen Gruppen eng miteinander. Das beginnt bereits am Morgen bei der gemeinsamen Visite und endet abends in Besprechungen über die weitere Behandlungsstrategie.

Das Team der Handchirurgie

Dr. med. Tobias Topp

Oberarzt, Sektionsleiter obere Extremität und Handchirurgie

Dr. med. Tobias Topp
Dr. med. Benedict Kunz

Oberarzt, Sektionsleiter untere Extremität

Behandlungsspektrum der Hand- und Ellenbogenchirurgie

Das gesamte Spektrum der Handchirurgie wird an der Klinik für Unfallchirurgie der Charité in Berlin-Steglitz abgedeckt, einschließlich der operativen Versorgung aller Handverletzungen von Hand- und Fingeramputationen mit Replantation. Ein 24-Stunden-Replantationsteam steht zur Verfügung.

Akute Verletzungen und Erkrankungen

  • Verletzungen von Streck- und Beugesehnen sowie Bändern, z.B. Skidaumen
  • sämtliche Knochenbrüche
  • Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen
  • Amputations-, Quetsch- und Explosionsverletzungen
  • Gewebsdefekte von Muskeln, Sehnen und Haut
  • Entzündungen der Hand: Paronychie, Panaritium, Beugesehnenscheidenphlegmonen usw.
  • angeborene Fehlbildungen

Verletzungsfolgen

  • Pseudarthrosen, fehlverheilte Knochenbrüche
  • verklebte Sehnen, Gelenkontrakturen, alte Sehnenverletzungen
  • posttraumatische schmerzhafte Arthrosen
  • Nervenschäden, Neurome, CRPS (Morbus Sudeck)
  • Instabilität des Ellenbogens

Erworbene Erkrankungen

  • degenerative Gelenkerkrankungen: Bouchard-, Heberdenarthrose, Polyarthrose, Rhizarthrose usw.
  • Dupuytren'sche Kontraktur, Verbrennungskontraktur
  • Kompressionssyndrome von Nerven und Muskeln
  • Ganglien (Überbeine) am Handgelenk, Mukoidzysten an den Fingern
  • gut- und bösartige Tumore
  • Sehnenfacheinengungen, z.B. schnellender Finger
  • schmerzhafte Degenerationen von Sehnenursprüngen, z.B. Tennisellenbogen und Golferellenbogen
  • rheumatische Arthritis, Tenosynovialitiden
  • Funktionsausfälle durch Nerven- und/oder Muskellähmungen
  • Knochennekrosen: Lunatummalazie oder M. Kienböck, M. Preiser, M. Mauclaire usw.
  • angeborene Fehlbildungen