Handchirurgie an der Charité Berlin

Die Hand ermöglicht dem Menschen unvergleichliche handwerkliche, gestalterische, künstlerische und emotionale Fähigkeiten. Nicht umsonst gilt die Hand als eines der Sinnesorgane, mit der man seine Umwelt begreift.

In Folge dessen arbeitet die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie arbeitet daher ein Team an Menschen - Ärzte, Schwestern und Pfleger, Krankengymnasten und Ergotherapeuten - die um die besondere Bedeutung Ihrer Hand wissen.

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Die Handchirurgie in Berlin Steglitz

Die Hand stellt flächenmäßig zwar nur einen relativ kleinen Teil unseres Körpers dar, sie birgt jedoch eine Vielzahl hochentwickelter Funktionen. Nicht umsonst gilt die Hand als eines der Sinnesorgane, mit der man seine Umwelt begreift. Diese Funktionalität wird durch ein hervorragendes Zusammenspiel der folgenden anatomischen Strukturen unterstützt:

  • Knochen und Gelenke
  • Muskeln und Sehnen
  • Nerven und Blutgefäßen

Die Zusammensetzung macht die Hand zu einem äußerst komplizierten Organ. Und das macht die Hand stark exponiert und besonders verletzlich.

In der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie arbeitet daher ein Team an Menschen - Ärzte, Schwestern und Pfleger, Krankengymnasten und Ergotherapeuten - die um die besondere Bedeutung der Hand wissen.
Da eine gute funktionelle Wiederherstellung der Hand nicht nur eine spezialisierte Operationstechnik bedingt, sondern auch eine intensive Pflege und Nachbehandlung in Form von Übungs- und Schienenbehandlung benötigt, arbeiten die einzelnen Gruppen eng miteinander. Dies beginnt bereits am Morgen bei der gemeinsamen Visite und endet abends in Besprechungen über die weitere Behandlungsstrategie.

Das Team der Handchirurgie

Dr. med. Senat Krasnici

Oberarzt, Sektionsleiter Hand- und Unfallchirurgie

Kay Krüger

Oberarzt, stellvertretender Sektionsleiter

Behandlungsspektrum der Hand- und Ellenbogenchirurgie

Das gesamte Spektrum der Handchirurgie wird abgedeckt, einschließlich der operativen Versorgung aller Handverletzungen von Hand- und Fingeramputationen mit Replantation. Ein 24 Stunden-Replantationsteam steht zur Verfügung.

Akute Verletzungen, Erkrankungen

  • Verletzungen von Streck- und Beugesehnen sowie Bändern (z.B. Skidaumen)
  • Sämtliche Knochenbrüche
  • Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen
  • Amputations-, Quetsch- und Explosionsverletzungen
  • Gewebsdefekte von Muskeln, Sehnen und Haut
  • Entzündungen der Hand (Paronychie, Panaritium, Beugesehnenscheidenphlegmonen etc.)
  • Angeborene Fehlbildungen

Verletzungsfolgen

  • Pseudarthrosen, fehlverheilte Knochenbrüche
  • Verklebte Sehnen, Gelenkontrakturen, alte Sehnenverletzungen
  • Posttraumatische schmerzhafte Arthrosen
  • Nervenschäden, Neurome, CRPS (Morbus Sudeck)
  • Instabilität des Ellenbogens

Erworbene Erkrankungen

  • Degenerative Gelenkerkrankungen, (Bouchard-, Heberdenarthrose, Polyarthrose, Rhizarthrose etc.)
  • Dupuytren´sche Kontraktur, Verbrennungskontraktur
  • Kompressionssyndrome von Nerven und Muskeln
  • Ganglien (Überbeine) am Handgelenk, Mukoidzysten an den Fingern
  • Gut- und bösartige Tumore
  • Sehnenfacheinengungen (z. B. schnellender Finger)
  • Schmerzhafte Degenerationen von Sehnenursprüngen (z. B. Tennisellenbogen, Golferellenbogen)
  • Rheumatische Arthritis, Tenosynovialitiden
  • Funktionsausfälle durch Nerven- und/oder Muskellähmungen
  • Knochennekrosen (Lunatummalazie oder M. Kienböck, M. Preiser, M. Mauclaire etc.)
  • Angeborene Fehlbildungen

Beispiele handchirurgischer Erkrankungen