Das Bild zeigt eine Ärztin am Schreibtisch im Gespräch mit einem Mann und einer Frau.

Meniskusverletzungen

Zwischen Oberschenkel und Schienbeinkopf sorgen zwei faserknorpelige, halbmondförmige Scheiben für eine bessere Druckverteilung und Stabilität im Kniegelenk und entlasten den Knorpel.

Nach Schädigung eines der Menisken, also Außenmeniskus oder Innenmeniskus, zum Beispiel durch einen Sportunfall mit Verdrehtrauma des Kniegelenks, kommt es zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des Gelenkes. Das liegt meist an einer Einklemmung von abgerissenen Meniskusanteilen.

Meniskusgewebe regeneriert sich nicht.

Sie befinden sich hier:

Behandlung von Meniskusverletzungen

Meniskusteilresektion

Durch Entfernung der geschädigten Meniskusanteile werden Schmerzen reduziert und die Beweglichkeit des Gelenkes wiederhergestellt.

Meniskusrefixation

Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Meniskus genäht werden: Riss in der rot-roten oder rot-weißen Zone.

Künstlicher Meniskusersatz

Bei Defekten des Meniskus ohne die Möglichkeit der Refixation ist die Implantation eines künstlichen Meniskus möglich. Das Implantat dient als "Schablone" für körpereigene Zellen, die sich anlagern und einen Ersatzmeniskus bilden.